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Serpentinen-Seminar im Kaunertal

24 Aug , 2017,
Klaus Spitzer
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Kurvenfahren ist die Königsdisziplin für alle Biker. Dabei halten die Alpen besondere Herausforderungen für uns bereit. Kurvenreiche Pässe mit anspruchsvollen Serpentinen gab es zu bewältigen bei unserem Serpentinen-Seminar im Kaunertal. Gut gelaunt, weil trocken angereist, starteten die Teilnehmer am Freitag Abend. Unser Übernachtungshaus, die Weisseespitze, hielt alle Annehmlichkeiten eines im vier Sterne Hotels bereit. Daneben gab es noch die Möglichkeit die neuesten Modelle aus der BMW Palette auszuleihen.

Der Samstag war gefüllt von einer ausgiebigen Trainings Tour hinauf zum Kaunertaler Gletscher. Langsam fahren, Sitzposition, Bremsen, Kurvenfahren und Schottereinlagen waren einige der Eckpunkte des abwechslungsreichen Programms. Beim Training auf der Straße geht es jedoch nicht nur um die Beherrschung der Maschine. Deshalb wurden Beobachtungsaufgaben ausgewertet, die den Blick für die besonderen Gefahren in den Alpen schärfen sollen. Einen zusätzlichen Blick wert waren am Abend die Videoaufnahmen der Trainingssequenzen des Tages. Daraus ergaben sich Diskussionen, die noch bis in den späten Abend an der Bar weiter geführt wurden.

Nach anfänglichen Schauern bescherte uns der Sonntag einen herrlichen Trainingstag mit Sonnenschein. Die ersten zwei Stunden verbrachte die Gruppe in einer übersichtlichen Kehre. Erstaunlich, wie schnell sich anfängliches Zögern, auf noch nasser Straße, in ein gleichmäßiges Kurvenschwingen verwandeln kann. Sicher auch, weil die Gruppe sich gegenseitig unterstützte und die Trainer es verstanden verständliche Rückmeldungen und konkrete Tipps zu geben. Am Nachmittag ging es nach Fiss und Ladis. Bei kurzen Stopps wurden enges Wenden und das Aufheben eines Motorrads geübt.

Die geplante Abschluss Tour am Montag nutzten nur wenige Teilnehmer. Beliebter war es, sich mit neuen Freunden auf eine eigene Tour oder die Rückreise nach Deutschland zu begeben. Dieser Ausklang war auch im Sinne der Verkehrssicherheit eine gute Entscheidung. Denn wie sagen unsere Trainer gerne: „Immer locker bleiben!“

 

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