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Motorrad-Batterie: richtig durch den Winter

15 Nov , 2014,
Klaus Spitzer
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Die richtige Wartung ist unerlässlich, wenn eine Motorrad-Batterie lange leben soll. Besonders gilt dies fürs richtige Überwintern. KURVENREICH gibt hier wertvolle Tipps:

Batterien von Zweirädern sind aus Platz- und Gewichtsgründen ziemlich klein. Die Lebensdauer kann durch die richtige Wartung und Pflege entscheidend verlängert werden. Eine oftmals unterschätze Zeit ist dabei die Winterpause. Doch um die Behandlung der Batterie in dieser Ruhezeit ranken sich fast schon Legenden. Leider sind viele der gehandelten Tipps schlicht nicht richtig oder sogar schädlich.

ausbauen, kühl und trocken lagern

Ein guter Tipp ist deshalb, bei einer „Einmottung“ von Motorrad und Roller die Batterie auszubauen, sie voll zu laden und an einem kühlen Ort um zehn Grad Celsius zu lagern. Mindestens einmal sollte die Batterie mit einem Ladegerät geladen werden, um wieder 100 Prozent der Kapazität zu erreichen. Besonders gut geeignet sind hier elektronisch gesteuerte Batterieladegeräte, weil diese über den ganzen Winter angeschlossen bleiben können.

spezielle Ladegeräte nutzen

KURVENREICH ist seit zwei Jahren mit einem CTEK MXS 5.0 sehr zufrieden, das derzeit bei Louis aktuell 79,95 € kostet. Auch gut geeignet für eine Motorradbatterie ist das kleinste Modell von CTEK, das CTEK 0,8. Es lieferte eine geringere Spannung, reicht aber für das Überwintern von Motorrad- oder Autobatterien vollkommen aus.

Beim Ausbau der Batterie sollte immer der Minuspol zuerst abgeklemmt werden und beim Einbau auch wieder zuletzt angeklemmt werden, damit es zu keinem Kurzschluss kommt. Wird die Batterie, im eingebauten Zustand, mit einem Ladegerät geladen, darf auf keinen Fall die Zündung eingeschaltet werden! Schäden an Motorsteuergeräten wären vorprogrammiert!


Kurvenreich_1114_05Vorsicht ist geboten

Steht das Fahrzeug in der Winterpause in einem Raum mit Temperaturen über zehn Grad, kann die Batterie auch im Fahrzeug gelassen werden. Allerdings darf kein Dauerverbraucher (z.B. Warnanlage, manchmal auch Heizgriffe) angeschlossen sein. Falls solche Geräte nicht abschaltbar sind, müssen zumindest die Batteriekabel abgeschraubt werden und dann kann man auch gleich die Batterie komplett ausbauen.

Neuere Motorräder haben meist wartungsfreie Batterien eingebaut. Bei älteren Modellen ist es wichtig den Säurestand zu kontrollieren. Fehlt Flüssigkeit, muss der Stand mit destilliertem Wasser korrigiert werden. Ganz wichtig: Erst nach dem Ladevorgang kontrollieren, denn die Säure gewinnt beim Laden an Volumen und ihr Pegel steigt. Die Batterie muss immer vollständig geladen werden. Ein nur teilweises Laden ist ebenso schädlich wie eine Überladung.

Weitere Infos!

1 Comment

  1. Newsletter neu im KURVENREICH | Kurvenreich Bike Dezember 20, 2015 at 8:41 pm

    […] Batterien von Zweirädern sind aus Platz- und Gewichtsgründen ziemlich klein. Die Lebensdauer kann durch die richtige Wartung und Pflege entscheidend verlängert werden. Eine oftmals unterschätze Zeit ist dabei die Winterpause. Doch um die Behandlung der Batterie in dieser Ruhezeit ranken sich fast schon Legenden. Leider sind viele der gehandelten Tipps schlicht nicht richtig oder sogar schädlich. weiter lesen […]