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Rutscher auf Bitumen – immer locker bleiben!

9 Jul , 2016,
Klaus Spitzer
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Im Juni ging´s mal wieder in die Alpen. Ausgangspunkt war die kleine Gemeinde Fiss im Oberinntal. Genächtigt hatten wir bei Andy, dem Bikerwirt des Hotels Fernblick. Ein wirklicher Tip für Biker, die gute Küche, gemütliche Zimmer und individuelle Betreuung lieben. Von dort drehten wir unsere Runden.

Ziel: Stilfser Joch

Es war ein durchwachsener Mittwoch an dem wir zu unserem persönlichen Highlight aufbrachen: das Stilfser Joch. Allein der Name erinnert an tolle Erlebnisse und unvergessliche 87 Kehren! Ein Pass, den wir – in der Vergangenheit – schön öfter besucht hatten. Auch zu Zeiten, in denen die Nebenstrecke – Richtung Schweiz – noch geschottert war. Und genau diese Nebenstrecke wollten wir wieder erkunden. Den Umbrailpass.

Umbrailpass

Die 13 Kilometer lange Strasse Richtung Santa Maria wurde schon 1901 fertiggestellt. Mit seinen 2.503 Metern ist der Umbrail der höchste Schweizer Pass und verbindet das Val Mustair mit dem Val Braulio. Die Passhöhe liegt nur rund einen halben Kilometer von der Südwestauffahrt zum Stilfser Joch entfernt, so dass es keine wirkliche eigenständige Auffahrt von der Südseite gibt. Wir führen die enge, kurvenreiche Strecke hinunter bis Santa Maria und nahmen dort unseren Nachmittagscafe ein.

Auf der Rückfahrt passiert´s

Gestärkt und motiviert ging es wieder nach oben. Die Strecke führte durch dichten Wald und die Straße war trocken. Beste Voraussetzungen also, um es zügig anzugehen. In einer Linkskurve passierte es dann. Auf einem Bitumenstreifen rutschte mein Vorderrad. Zum Glück nur einen kurzen Moment. Der Schreck ließ mich jedoch alles vergessen, was ich mir bis dahin so konsequent antrainiert hatte.

Wie mache ich´s richtig?

Schreckhaft nahm ich den Fuß von der Raste. Das Video zeigt, dass ich den Boden dabei gar nicht berühre. Aber es kommt Unruhe ins Fahrwerk. Der Schlenker ist kurz und schnell hat der Reifen wieder Grip. Zum Glück nichts passiert! Und beim nächsten mal mach ich´s richtig:

Immer locker bleiben und mit den Fußballen Druck auf die Rasten geben.

 

Hier das Video



 

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